1976 gab es bereits den ersten E-Golf und Opel hatte 1971 schon einen elektrischen GT. Darüber, dass GM sein EV1 in den 90ern eingestampft hat, um mit SUVs mehr zu verdienen (und andere Gründe), gibt es sogar eine Doku: Who killed the electric car? Ich habe überhaupt kein Mitleid, wenn von diesen Innovationsverhinderern (und verbrecherischen Umweltverschmutzern mit angeblich vielen unnötigen Toten) der Eine oder Andere auf der Strecke bleibt.

Nokia-GUI auf dem Smartphone

Es ist soweit (in der WWDC-Keynote bei 77:20). Die Designer haben uns die GUI vom Nokia 3210 zurückgebracht, auf einem iPhone. Ein Element. Obwohl nicht mehr nur 84×84 Pixel verfügbar sind (worauf man auch damals mindestens drei Elemente hätte unterbringen können), sondern 1334×750 Px. Obwohl die PPI viel höher ist, ist natürlich auch die Fläche ein Vielfaches größer.

Und sowieso ist das schwachsinnig, weil die Oberfläche direkt so geöffnet wird, was Peek (halbfest drücken) auf dem iPhone auslöst. Dadurch wird diese vielgepriesene Funktion in diesem Bereich überflüssig.

Also Designer, ihr könnt das noch weiter optimieren: am saubersten (clean) ist die UI, wenn nur noch eine weiße Fläche zu sehen ist. Ich würde euch das empfehlen! Denn ein Element ist unter Umständen noch zu viel Informationsgehalt für eure Zielnutzer.

Und ansonsten ist jetzt bei iOS auch der App Store (wie auch bisher schon die Musik-App) in der Windows-Mobile-Optik (bzw. ähnlich).

So, es war mal wieder Zeit für einen Behördengang der aggressiv macht (Auto zulassen). Wenn ich die Gelegenheit habe, Leuten freundlich zu sagen, dass sie offensichtlich inkompetent sind, dann sollte man sich das nicht entgehen lassen. Daher hier meine Mail an die Kfz-Zulassung der Stadt Frankfurt, Betreff “Schlechter Service”:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie werden es nicht glauben, aber der Service (insbesondere die Wartezeit) ist nicht ausreichend! Das ist nicht als Meinung zu verstehen, sondern das ist eine Tatsache. Das können Sie daran erkennen, dass die Termine schon Monate im Voraus ausgebucht sind und vor allem daran, dass die Schilderdienste einen Zulassungservice anbieten. Die übernehmen also diesen schlechten Behördengang und Leute bezahlen dafür ca. €30. D.h. es gibt sogar einen messbaren volkswirtscahftlichen Schaden des Bürgers, in genau der Höhe! Denn welcher normale Mensch würde dafür bezahlen, wenn er vom Amt vernünftig bedient würde?

Ein offensichtlicher Grund (von bestimmt vielen) für die Lage ist, dass die Arbeiten im Eingangsbereich zu sehr aufgeteilt sind. Dort gibt es die Informationen Kfz-Zulassung, Anwohnerparken, Abmeldung, Plakettenausgabe. Während an manchen lange Schlangen sind, sitzen bei den anderen Stationen die Mitarbeiter und haben nichts zu tun. Ganz besonders seltsam sieht das aus, wenn bei der Kfz-Zulassung genervt 20 Leute anstehen und an derselben Theke die Anwohnerparken-Dame Löcher in die Luft guckt. Wenn diese Tätigkeiten weiter zusammengefasst wären, gäbe es diese Ineffizienzen nicht.

Die Telefonnummer ist praktisch nicht erreichbar und manche Informationen auf der Webseite sind falsch (bei neuer HU/AU muss nicht vorgeführt werden), was auch die Aussage am Telefon war. Man könnte das durchaus mal aktualisieren.

Es ist aus meiner Sicht ein absolutes Unding, dass kleine Gemeinden dieses wirklich einfache Problem der Kfz-Zulassung wunderbar im Griff haben und dass es in Frankfurt seit Jahren (wie ich es kenne) einfach schlecht funktioniert. Ich habe einige Jahre in Berlin gewohnt, das ja als failed city state bekannt ist, aber ich muss sagen, dass Frankfurt nicht messbar besser ist.

Beste Grüße,

DN

Totes Pferd

Zwei schöne Beispiele, wo das kranke Pferd noch ein bisschen geritten werden soll, anstatt nach vorne zu schauen. Papier-Zeitung/-Zeitschrift und Porno-Autos zum selbst-besitzen, beides für junge Leute.

Beim Science Slam in der Batschkapp war sogar jemand von der FAW und hat erzählt, dass sie bewusst auf Papier setzen. Da muss man sich schon die Frage gefallen lassen, wie blöd man sein kann. Eine Legacy-Papier-Ausgabe nebenbei mitanzubieten ist ja in Ordnung, aber doch nicht als Haupt-Format!?

Untitled

Der größte sogar unbemerkte Marketing-Knüller der letzten 20 Jahre ist doch, dass Apple einen Computer für die Tasche als Telefon verkauft hat. Plötzlich konnte jeder was damit anfangen, obwohl telefonieren nur eine Funktion von sehr vielen war. Eigentlich ist es vollkommener Quatsch einen solchen Computer so zu nennen, aber es war enorm erfolgreich. Microsoft hatte vorher PocketPCs, Handheld PCs, Palm-sizes PCs, Windows Mobile und sonstwas. Hat niemand gerafft und wollte außer Technik-Leuten niemand haben. Aber ein Telefon wollten selbst die alten Leute haben.

Angeblich steht im Gesetz der letzten Woche zum autonomen Fahren, dass die Hersteller haften müssen, wenn das System aktiv war. Das wollten sie doch bisher immer verhindern. Haben sie sich jetzt ein neues Geschäftsmodell ausgedacht? Selbstfahren im Abo inkl. Versicherung?

Eigentlich ist Tesla Powerwall eine USV mit 24 Std. Laufzeit für das Haus.

Brech-Übersetzungen

Es wird langsam wirklich Zeit für eine Sprachpolizei in Deutschland. Ich kann diese schlechten Übersetzungen aus dem Englischen nicht mehr sehen. Wie z. B. bei Weber

Ob leichtes Kompaktmodell oder die Modelle mit Stand und praktischen Arbeitsflächen

stand heißt Gestell, Unterbau oder sowas, aber nicht Stand! Ein Stand heißt u. a. booth.

Im Übrigen ist diese ganze Webseite von Weber absoluter Mist. Man kann nicht auf die US-Seite umschalten, dann bleibt alles in einer Endlosschleife hängen. Es gibt keine Details zu den Geräten außer Verpackungsmaßen (was interessiert mich das, ich will die Grillfläche wissen). Das ist wieder dieser typische Unsinn, dass Webseiten von Marketing-Heinis/-Agenturen immer wieder komplett platt und neu gemacht werden. Es wäre viel sinnvoller zu iterieren und regelmäßig zu verbessern, anstatt immer wieder bei Null anzufangen. Gilt auch für die neuen Seiten von Flatex und 1822direkt. Besonders die von Flatex ist der Witz. Da muss man für diverse Funktionen noch auf die alte Seite umschalten und sich auch dort nochmal einloggen.

Altes Management hat die Zukunft gesehen

Und hier auch wieder ein schöner Klassiker des alten Managements (am Beispiel BMW im Artikel bei t3n): Man begeistert nicht mit einer Vision die Mitarbeiter und besteht gegen die nicht zu nennende Konkurrenz. Statt dessen sollen die Mitarbeiter mit Angst eingeschwört werden auf alles, was das Management verpennt hat. Als wenn die Mitarbeiter daran Schuld hätten. Soll sich das Management doch erstmal selbst auf die Zukunft einschwören. Der Rest passiert dann schon, weil die Mitarbeiter sich ernst genommen fühlen, sowieso oft schon wissen was richtig ist und gerne bei dem richtigen mitmachen.

Angst wird die Leute garantiert nicht zu innovativen Ideen bringen, sondern dann werden nur todsichere Varianten ausprobiert. Ihr komischen Leute müsst endlich viel schneller und günstiger ausprobieren, also iterieren. Den i3 hätte man viel günstiger ausprobieren sollen und viel schneller eingestehen, dass er als Produkt Schrott ist und dann den nächsten Versuch starten.

Im Grunde ist es so: das Management hat versagt und macht die Mitarbeiter dafür verantwortlich, deren Meinung man im Zweifel nicht hören wollte. Für mich ist das ein weiteres Zeichen, dass dieses gesamte Firmen-Hierarchie-System erledigt ist. Da sind oben nämlich immer nur Alte, die sich viel zu lange mit dem System beschäftigt haben. Sie sind vielleicht gut im Spiel im System, aber nicht unbedingt für den Markt. Und außerdem sieht man ja wieder, dass die Entscheidungen viel breiter verteilt werden müssen. Wenn alles auf die Führungsetagen konzentriert wird ist das ein Flaschenhals, der alles unnötig verlangsamt. In der Richtung hat Holacracy Ideen, wie man diesen Flaschenhals beseitigen kann.

90er-Party in Firmen?

Mir kommt die aktuelle Diskussion im Bereich von IT und Organisationsveränderung im Allgemeinen vor wie eine 90er-Party. Ich dachte, dass das ganze Thema Ende der 90er wie Everybody von den Backstreet Boys realisiert wurde und seinen dauerhaften Platz auf der Agenda gefunden hat. Aber nein.

Hier der Anfang eines neuen Artikels bei Gulp vom 4.5.17:

Die digitale Transformation stellt vieles uns bisher Bekanntes auf den Kopf. Auch Unternehmen sind von diesen Veränderungen nicht ausgenommen.

Und Chefs in Firmen heute zueinander: “Von diesem sagenumwobenen Internet habe ich schon öfters gehört, wir müssen da wirklich was machen.”

Wenn Firmen teilweise für Bankguthaben Zinsen bezahlen müssen, dann müsste auch Skonto negativ sein. Also heute 1000 bezahlen, in drei Monaten nur 999.

Wieso ist in Deutschland eigentlich noch Zigaretten-Werbung erlaubt? Ja ich weiß, die Antwort ist sicherlich “Lobby”. Aber es ist doch ein Unding, dass die Haltestellen weiterhin plakatiert werden und der asphaltierende Tod lässiges Leben und attraktive Menschen verkauft.

Ich bin dafür, dass auch in Deutschland die EU-üblichen Begriffe für Fahrzeugklassen verwendet werden. Obere Mittelklasse (A6 usw.) wird begrifflich abgeschafft und Oberklasse genannt. Und die bisherige Oberklasse (S-Klasse, Rolls-Royce Phanto, Bentley Continental usw.) wird Luxusklasse genannt. Ist doch sinnlos, wie das KBA (die lächerlichste Behörde von allen) das macht.

(Professional) Wrestling ist für echte Kampfsportarten, was Trump für Politik und Nachrichten ist.

Bei den angeblich so modernen clean Webseiten ist oft sehr wenig Informationsdichte und viel zu viel gescrolle los. Und auch nutzlose Icons in riesiger Größe werden gerne verwendet. Diese Idee in Perfektion ergibt das alte Nokia-Handy-Menü: ein Wort und ein großes nutzloses Icon. Ganz toll dieser Fortschritt, ihr Web-Leute.

Ey, Manager Magazin! Ihr schreibt in eurem Artikel was von Wonderboy. Auf englisch wird in dieser Bedeutung tatsächlich das Wort  wunderkind verwendet, nur so zur Info.

Digitalisierung ist…

… wenn Manager die Krawatte aus-, aber den Anzug anlassen

… wenn sich in Konzernen plötzlich geduzt werden soll

… wenn Väter plötzlich akzeptiert für zwei Monate in Elternzeit gehen dürfen

… wenn eine vorhandene schlecht funktionierende Software durch eine bessere ersetzt werden muss

… wenn auf einmal auch die oberste Chef-Reihe gemerkt hat, dass dieses Internet so ganz richtig wirklich nicht mehr weg gehen wird und man sich plötzlich selbst Gedanken dazu machen muss und das nicht mehr delegieren kann (“wir haben gute Leute für sowas”)

Also man sieht schon, dass ich denke, dass aktuell die digitalen Migranten mit ihrer relativ neuen Wortschöpfung Digitalisierung so ziemlich alle Veränderung bezeichnen. Ein Wenig wird der Begriff auch mit der Bedeutung alternativlos verwendet, falls jemand der Vorgestrigen die Gestrigen ausbremsen möchte.

Einnahme-Formular für Ärzte

Von der Medizin hört man so oft, dass ein großes Problem ist, dass die Patienten nicht nach Anweisung die Medikamente einnehmen. In der Regel wird nur mündlich und ungenau (z.B. ohne Uhrzeiten oder Abstände in Stunden) der Einnahme-Plan mitgeteilt. Das ist schon vergessen, bevor der Patient aus dem Arzt-Zimmer rausgegangen ist. Warum gibt es keine standardisierten Einnahme-Formulare, wo Standard-Bausteine aus einer definierten Menge (damit es nicht jeder Arzt unterschiedlich erklären kann) genutzt werden. Wie lange, wie viel, wie oft könnte man standardisiert beschreiben, genau wie im Flugfunk, wo man auch du die Vereinheitlichung Missverständnisse vermeidet. Total einfach und wäre ein richtiger Fortschritt.

Weichei-Straßen

Frankfurt live: Für 4,5 (geplante) Millionen wird die Eschersheimer Landstraße verschönert und schlechter nutzbar gemacht (FNP). Es wird auf jeder Seite der Bahn eine 2,5 Meter breite Fahrspur vorgesehen. Und das wo in Deutschland Fahrzeuge mit 2,55 m Breite fahren dürfen. Und normalerweise darf nur so geparkt werden, dass noch mindestens 3 Meter übrig sind. Das wird auch garantiert so wie bei der Haltestelle Hauptfriedhof, wo alles extra-schmal geworden ist und es nur noch eine super-schmale Fahrspur gibt. Da kann dann der Hermes-Transporter und andere Lieferanten der Läden nicht mehr wie vorher auf der Straße halten, sondern muss sich komplett auf den Bürgersteig stellen.

Wer das so ignorant plant ist einfach unfähig. Es wird nicht realisiert oder akzeptiert, dass Lieferverkehr normal und in Ordnung ist. Das nervt die Leute im Ergebnis nach der teuren Umbau-Aktion. Nur die sind so doof, dass sie nicht mal merken, dass das absichtlich und künstlich gemachte Probleme sind und sowas nicht nötig wäre.

Jetzt mag der Leser meinen, dass ich ein Auto-Heini bin. Überhaupt nicht. Ich mag nur Lösungen, die funktionieren. Gute Usability sozusagen. Diesem Auto-Problem sollte man beikommen, in dem Autofahren teurer wird. Mehr Steuer auf Benzin, noch mehr auf Diesel und den Autobesitz selbst teurer machen. Das muss der Bund tun. Aber da sie von der Auto-Industrie gesteuert sind, wird es eher wieder Fahrzeug-Subventionen geben, als Verteuerung. Fakt ist, dass wenn es weniger Autos geben soll, irgendwer darauf verzichten muss. Und das geht nunmal über Geld am besten. Die einzige Alternative ist eine Lotterie, wo Fahrzeug-Lizenzen verlost werden.

Die Stadt(verwaltung) Frankfurt hat ein Frauenreferat. Es gibt allerdings kein Männerreferat. Da muss also etwas nicht stimmen. Entweder es ist das Gleichstellungsreferat und trägt folglich den falschen Namen oder es muss im Sinne der Gleichstellung ein Männerreferat gegründet werden.

Um Mitternacht bei buch.de bestellt, 11 Stunden später ist das Buch bereits verschickt. Nimm das, Amazon! Angenommen es kommt am nächsten Tag an, ist das ganze einen Tag schneller (doppelt so schnell) als es ohne Amazon-Premium-Aufpreis für die Mitgliedschaft oder einzeln pro Sendung €8 geht.

In Deutschland werden jährlich 68 Mrd. L Diesel und Benzin verbraucht (Auto-Zeitung). Das ist ein Würfel mit über 400 m Kantenlänge. Oder ein See von 1 km Breite, 1 m Höhe und 68 km Länge.

Die Wahl des Bundespräsidenten ist zu einem großen Klamauk mit Politikern, Komikern und anderen Bürgern geworden. Vielleicht sollten man den Bedarf (sieht man auf den Fotos, wer sich alles angeregt mit Olivia Jones unterhält) auf allen Seiten für diese Unterhaltung erkennen und einfach jährlich eine Spaß-Sitzung abhalten. Also ganz im Sinne einer Karvnevalssitzung. Damit alle mal spaßig gemeinten Quatsch reden und über sich lachen können. Ernst gemeinten Quatsch gibt es ja bereits regelmäßig genug. Man müsste wahrscheinlich die Politiker zu ihrem Glück zwingen, denn sonst wären sie urplötzlich genau dann alle auf wichtiger Mission in ihrem Wahlkreis.

Die Autoindustrie hat sich selbst erwürgt

Oh, und wo ich gerade in Fahrt bin von deutscher Autoindustrie. Gestern habe ich HU/AU machen lassen. So, wie ich das verstehe, wird bei der AU gar nichts gemessen, sondern nur das zu prüfende System gefragt, ob es denkt, dass alles in Ordnung ist. Was für ein Quatsch ist das eigentlich? Der Verbrecher wird befragt, er sagt “nö war ich nicht”, Thema gegessen?

Und dann noch die Erstzulassung. Was interessiert das den Kunden? Habe ich irgendwo für einen Kostenvoranschlag angeben müssen. EZ ist überhaupt nicht eindeutig. Wenn das Auto z.B. im Juni 2015 gebaut wurde und erst im Januar 2016 verkauft, ist es EZ 2016. Könnte aber genausogut Januar 2016 gebaut worden sein und ein anderes Bauteil enthalten. Viel wichtiger ist also das Bau-Datum. Aber Händler und Hersteller freuen sich natürlich, vergammelte Ware als neu zu verkaufen.

Der klassische Ingenör hat vorbei

Der aktuelle BMW-Entwicklungsvorstand Fröhlich hat sowas von keine Ahnung von der Zukunft und was richtig ist zu tun, das ist einfach gigantisch.

Er labert da was von Wasserstoff-Antrieb für schwere Autos. Das Thema ist durch. Wenn selbst Busse und LKW mit Batterien fahren, brauchts keinen Wasserstoff mehr.

Dann erzählt er, dass alle 3 Jahre die Infotainment- und Fahrassistenzsysteme aktualisiert werden können. Wie wärs mit jährlich und dann laufend aktualisieren, also ein Smartphone mit Rädern (Tesla…)? Die hatten früher ihren Navi-Kram von VDO bezogen, ich hoffe sich machen das mitterweile selbst oder übernehmen jemanden, der sowas kann.

Über die i-Marke (mir immer noch unklar, wofür es die gibt, gibt ja auch keine extra-Marke für Diesel-Antrieb) kann angeblich “agil” neues Zeug in das Unternehmen gebracht werden. Wie wärs damit, den gesamten alten Moloch auf Trab zu bringen?

Der Mann hat anscheinend noch nicht gemerkt, dass er das Fossil ist, was sich schnell modernisieren muss, um zu überleben. Zetsche hat das schon gemerkt.

Falls er spontan nach Sibirien auswandern will, um Platz für einen Junge mit Durchblick zu machen, kann er direkt Hackenberg mitnehmen. Wenn ich den nur sehe werde ich schon aggressiv.

Es gibt bei deutschen Autoherstellern einfach zu wenig echte Visionäre, sondern nur Verwalter und Holzweg-Gänger.

Die Verbrennungsmotoren auf der Straße sollen endlich den Weg der Dampfmaschine gehen!

RMV-Nacht

Digitalisierung ist ja seit Kurzem das Schlagwort für alles Neue, was die Alten mittlerweile (nach 15 Jahren) auch bemerkt haben, aber noch nicht akzeptiert. Unter Digitalisierung kann man offensichtlich auch Elternzeit des Vaters, männliche Teilzeit, Auszeiten vom Job “ohne Grund” (aus Sicht der Alten), Revolution gegenüber Titeln, der Hierarchie und Befehlen im Unternehmen und ähnliches zusammenfassen. Und genauso gehört zur Digitalisierung, dass dieser verdammte Betriebsschluss der Öffis am WE abgeschafft wird! Das ist eine Idee von vor 30+ Jahren. Also habe ich mal wieder dem RMV geschrieben:

Warum lässt man die U-Bahnen in Frankfurt am Wochenende nicht einfach die Nacht durch fahren? In der letzten Bahn ist immer ein wildes Gedränge, genau wie bei den relativ häufig fahrenden Nachtbussen. Es scheint also ausreichend Nachfrage zu geben. Ganz anders habe ich es unter der Woche bei den sehr frühen Bahnen um 4 Uhr erlebt, hier fährt kaum jemand.

Es wäre aus meiner Sicht im Interesse der Fahrgäste, wenn die Fahrten dann angeboten werden, wenn sie nachgefragt werden und nicht nach einer Idee wann Leute schlafen bzw. wach sind, die Jahrzehnte alt (veraltet) ist.

Das Problem ist leider, dass hier kein Tesla ankommt und den Markt auf den Kopf dreht. Dann würde das ratzfatz klappen. Die alten Auto-Heinis haben vor 1,5 Jahren mit der 180-Grad-Wende angefangen und seit einem halben Jahr fahren sie in die neue richtige Richtung. Ich hätte kein Mitleid, wenn die alle in Vorruhestand kämen. Diese schöpferische Zerstörung gibts bei den Öffis leider nicht. Daher muss man ihnen regelmäßig auf die Nerven gehen, bis sie das ändern.

Fahrradständer im Weg

Da sieht mans genau: die Fahrrad-Planer/-Politiker in Frankfurt sind ganz offensichtlich vollkommen inkompetent und schaffen nichts, außer gegen das böse Auto zu arbeiten. Jedenfalls sind diese relativ neuen Umbauten an der Ecke Burgstr./Germaniastr. mit den Fahrradständern sowas von bescheuert positioniert, dass man als Fußgänger doch wieder Umwege und Slalom laufen muss. Dann hat das Ganze aus Fußgängersicht keinen Vorteil zu mit Autos zugeparkten Kreuzungen.

Ich meine, dass die Straße für alle konkurrierenden Nutzer halbwegs funktionieren soll. Da hilft es nichts, wenn früher alles auf Autos optimiert wurde, jetzt auf Fahrräder und Öffi-Haltestellen, aber der Fußgänger unter die einen oder anderen Räder kommt.

Im Bild würde man mittig geradeaus laufen, wenn man die Straße lang laufen will.

Untitled

EU-Schriftart im Straßenverkehr

So Bundesregierung und Verkehrsminister: dann wärs jetzt nach all den EU-Sympathie-Bekundungen (es wird fälschlicherweise immer von “Europa” gesprochen, genauso falsch wie bei “Amerika”) mal an der Zeit auf Verkehrsschildern die neue EU-Schriftart Tern (Wiki de) zu verwenden. Österreich macht das für neue Schilder schon seit 2010, als sie ihre alte Schriftart Austria ersetzt haben.

Bei uns wirds auch längst Zeit, die DIN-Schrift (Wiki de) aus dem Dritten Reich zu ersetzen. Sie hat gute Dienste geleistet, aber sie ist einfach alt. Wer dabei wehleidig wird, kann sich ja freuen, dass bei Feuerwehren und Rettungsdiensten weiterhin vielfach das Helm-Design der Wehrmacht im Einsatz ist.

Immer wieder das selbe. Da wird unter den Politikern geschwafelt, was gefälligst die anderen für die EU tun sollen, nur wenns dann darum geht, selbst was zu tun, ist die Eile plötzlich nicht mehr groß. Ich hoffe ihr Bayern mit eurer weiterhin matsch/grünen Polizei hört mich.

Dinosaurier-Erinnerung

Kurz zur Erinnerung, was die Lust auf Innovation bei VW und Mercedes angeht:

  1. Im September 2015 habe der derzeitige VW-Chef Müller gesagt (Spon)

    Das autonome Fahren stellt für mich einen Hype dar, der durch nichts zu rechtfertigen ist.

  2. Mercedes hat Ende 2015 seine eigene Batterie-Fabrik in Sachsen geschlossen (Spon)

Und wenn dieselben Leute jetzt ohne Krawatte herumlaufen und das exakte Gegenteil als Strategie verkünden, dann sind sie einfach nur lächerlich.

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Name: Dietrich N

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  • Ike: Endlich auch bei Stromausfall zocken! Wenigstens offline…
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