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iPhone-Überwachung

Man kann beim iPhone einschalten, dass auch Systemdienste bei der Standort-Bestimmung den Pfeil neben dem Batterie-Symbol anzeigen sollen. Standardmäßig machen das nur normale Programme. Wenn man das einschaltet, sieht man, dass nach jedem Anruf einmal der Ort geholt wird. Ich denke man kann relativ sicher sein, dass da die Verbindungsdaten (angerufene Nummer, Uhrzeit, Dauer) mit dem Ort angereichert werden, bevor sie über den Umweg Apple an die US-Dienste geschickt werden. Ganz im Ernst, das kann nicht anders sein.

Es gab ja mal einen Aufschrei, dass in iTunes das komplette Bewegungsprofil des Geräts (und damit Nutzers) gespeichert wird. Das konnte man selbst auslesen und sich auf einer Karte anzeigen lassen. Die Daten waren meistens vorhanden, seit man das Gerät hatte. Das hat Apple geändert, das wird nicht mehr in iTunes gespeichert. Man darf sicher sein, dass das nun direkt verschickt wird und nicht erst in iTunes auf Halde liegt.

Leichter zugreifbar für die USA sind natürlich die Daten auf iCloud, das sind bei mir Adressbuch und Kalender. Auch da kann man sich sicher sein, dass das ausgewertet wird.

Übrigens glaube ich ja, dass man zur Einreise in die USA mit dem Nicht-Visums-Visum ESTA die paar Dollar mit der Kreditkarte zahlen muss, damit eine Verbindung zur Kauf-Historie der Karte hergestellt werden kann. Denn die Daten sind sowieso auch vorhanden. Es gab letztens einen Fall, wo die Facebook-Nachrichten vor der Einreise von den Grenzern gelesen wurden und dann eine Einreise verweigert wurde.

This entry was posted on Sunday, June 30th, 2013 at 12:13 pm and is filed under Mini . You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

There is one comment to this post.
  1. Dan's Netzlog » Blog Archive Says:

    […] Werde gleich mein iPhone 4S auf iOS 7 aktualisieren. Man muss davon ausgehen, dass die US-Dienste spätestens damit zielgerichtet auf alle Inhalte auf dem Gerät zugreifen können. Wahrscheinlich werden sie das aber nur bei wichtigen Personen (wie Merkel) tun und nicht bei allen wie bei den anderen Schleppnetz-Geschichten bisher. Warum muss man davon ausgehen? Nach allem was man jetzt so gehört hat, erzwingen die US-Dienste alles, was technisch möglich ist. Das hier ist technisch möglich und niemand kann das Gerät und die Software überprüfen, weil es ein geschlossenes System ist, wo Apple die Kontrolle hat. Meine andere Prognose ist, dass nicht mehr wie bei iOS 6 angezeigt wird (aber das natürlich noch gemacht wird), dass nach jedem Telefonat die Position ermittelt wird (Netzlog-Eintrag). […]


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