So ein Mist, verdammter, die Visible Storage Tour im Computer History Museum in Mountain View, CA gibts nicht mehr, weil die Ausstellung gerade abgebaut wird. Die wollte ich mir doch noch anschauen.

So ein Mist, verdammter, die Visible Storage Tour im Computer History Museum in Mountain View, CA gibts nicht mehr, weil die Ausstellung gerade abgebaut wird. Die wollte ich mir doch noch anschauen.

So, die Anmeldung für die CeBIT Global Conferences zur Teilnahme am 05.03.2010 ist auch raus. War letztes Jahr super (Netzlog-Eintrag). Das Programm an dem Freitag sieht aktuell aus wie folgt:
10:00-10:30 Uhr, Keynote 1
Stewart Butterfield, Co-Founder, Flickr.com 1 Keynote 1: Stewart Butterfield, Flickr.com
10:30-11:00 Uhr, Keynote 2
Zaryn Dentzel, Founder & Chief Executive Officer, Tuenti (invited)
11:00-11:30 Uhr, Keynote 3
The Ultimative Immersive Experience – Using Virtual Worlds to Connect, Communicate and Collaborate
Mark Kingdon, Chief Executive Officer, Linden Lab
11:30-12:00 Uhr, Keynote 4
The Power of Live: Real-Time Community and Connections
John Ham, Chief Executive Officer and Founder, Ustream
12:00-13:00 Uhr, Panel
Webciety – Connecting Work & Life
Anand Agarawala, Founder, bumptop.com
Peter Berger, President and Chief Executive Officer, Suite 101.com Media Inc.
Kevin Eyres, Managing Director Europe, LinkedIn
Ralf Gerbershagen, Vice President & General Manager Mobile Devices Western Europe, Motorola GmbH
Conrad Wolfram, Co-Founder Wolfram Research Europe Ltd. & Strategic Director, Wolfram Research Inc.
Kevin Eyres, Managing Director Europe, LinkedIn
Gerade für die Web 2.0 Expo im Mai im Moscone West angemeldet. Kanns kaum erwarten.
2010 war immer ein Jahr, das die Zukunft symbolisiert hat. Und jetzt leben wir in dieser Zukunft und es ist kaum anders als vorher.
Den Winter finde ich gar nicht mal so übel. Endlich mal ein wirklicher Winter, der den Namen verdient hat.
Bin gerade am Überlegen, ob ich für meine kleine Geburtstagsparty in einigen Wochen sone Lampe mieten soll, mit der man in den Himmel leuchten kann.
Wie ich erst gestern Abend gehört habe, kam der Klatscher nicht von einem Buch, dass ein Kollege auf den Boden geworfen hat. Das war sein iPhone, danach mit komplett zerstörtem Glas.
Eben habe ich auf KROQ “Loser” von “Beck” gehört. Wieder zwei neue englische Wörter gelernt:
Vitamin D
Shotgun Wedding
Morgen solls hier nochmal 2 Grad kälter werden, dann -20. Am Tag darauf (Donnerstag) dann allerdings ganze 20 Grad wärmer (weiße Linie im Graphen). Kommt jetzt hier Sahara-Luft hoch?
Wenn etwas übersetzt wird oder wenn jemand in einer Nicht-Muttersprache schreibt
Ich bin kein Sprachwissenschaftler, also keine Ahnung, wie da der Fachbegriff ist. Aber selbst wenn alle sonstigen Faktoren gleich sind, ist das Ergebnis anders, je nachdem, ob ein Muttersprachler schreibt oder ein Fremdsprachler. Hier ein Beispiel aus 2 Newslettern des TDWI, das ist eine Organisation für Datenbank-Arbeiter. Der eine ist von der deutschen Niederlassung an mich geschrieben worden, der andere von der amerikanischen. Das Verhältnis von beiden zu mir ist das selbe, beides ist ein gehobenes professionelles, das Anzug-kompatibel wäre.
Der große Unterschied hier ist die Anrede. Nun darf der Leser mal raten, welche Mail in welchem Land geschrieben wurde. (OK, man siehts auch an den Orten…)


Was übrigens auch immer ein ganz eindeutiges Zeichen ist, dass eine englischsprachige Web-Seite von deutschen Fremdsprachlern geschrieben wurde, wenn irgendwo der Link zu einem “Imprint” auftaucht. Das ist die Übersetzung zu “Impressum”, das hat lokale rechtliche Gründe, die so nur in Deutschland vorliegen. In England oder den USA gibts die nicht. Dort ist von den “Terms of Use” die Rede.
Das Foto kommt von einer Spreebrücke (genaue Karte). Links ist ein Stück vom Berliner Dom zu sehen. Solche dicken Eisschollen kenne ich aus Hessen nicht, das sieht schon wild aus. Mich würde ja mal interessieren, wo das alles her kommt.
Irgendwas will mir diese Werbung in einem blauen sozialen Netzwerk im Internet sagen. Nur was ist es? (”Like” steht da, weil ich die Oberfläche Englisch habe, seit der Zeit, als es noch keine anderen Sprachen gab.)

Nun arbeite ich schon 14 Monate in einer Internet-Firma und hatte die Problematik mit der Datensammlung nie komplett gerafft. In der Internet-Branche hat das Thema ganz besondere Bedeutung, weil so viel wie praktisch nirgends sonst Daten gespeichert werden können.
Aber jetzt denke ich, dass ich das Thema relativ umfassend verstanden habe und meine Meinung dazu gefunden habe. Das muss man sich vorstellen, ich habe BWL/Wirtschaftsinformatik studiert und war dann lange hautnah am Thema dran und erst dann habe ich es ordentlich verstanden. Wie soll denn da ein technisch normal informierter Mensch überhaupt eine echte Meinung zu haben können. Es wird also sicherlich sehr oft den Leuten eine Meinung aufgeschwätzt, die sie dann glauben.
Klar ist, dass frei aufrufbare Daten sowieso irgendwo gespeichert werden müssen, was auch noch nicht jeder realisiert hat. Wenn ich bei Xing jemanden als Kontakt hinzufüge, muss das gespeichert sein, woher soll das ansonsten die Seite wissen? Das andere sind Daten der Nutzung. Damit sind z.B. Suchanfragen gemeint oder die Reihenfolge, in der jemand die Webseiten nacheinander geöffnet hat. Bei Letzterem wird oft mehr gespeichert, als zu Beginn gebraucht wird. Eine Nutzung kommt dann u.U. später.
Zunächst will ich zwischen zwei Arten von Daten unterscheiden, den (theoretisch) anonymen und den personalisierten.
Die anonymen Daten fallen z.B. an, wenn man Google verwendet und nicht eingeloggt ist. Man hat zwar eine eindeutige ID (im Cookie gespeichert), so dass klar ist, dass die unterschiedlichen Anfragen vom selben Browser/Nutzer kommen. Trotzdem ist dieser ID keine EMail-Adresse oder sonstige Daten zugeordnet, die auf einen Nutzer schließen lassen. Manchmal kann man allerdings aus den Such-Anfragen selber herausfinden, welche Person diese ID sein muss, z.B. weil jemand nach sich selbst gesucht hat. Dies hat AOL schmerzlich feststellen müssen, als sie zu Forschungszwecken 650k theoretisch anonyme IDs und deren zugehörige Suchanfragen aus 3 Monaten ins Internet gestellt hatten. Da konnten dann sehr wohl einige Nutzer identifiziert werden und somit auch deren Historie der 3 Monate zugeordnet werden.
Die 2te Sorte Daten sind die personalisierten. Diese entstehen bei Nutzern, die sich eingeloggt auf einer Seite bewegen. Da steht die ID unter der die Daten abgelegt werden in einer Verbindung zu einer Person, einem Account, einer EMail-Adresse. Um beim Beispiel Google zu bleiben, da könnte man dann schauen, wer nach dem Begriff XYZ gesucht hat und ihm eine EMail schreiben.
Beide Arten von Daten bringen normalerweise dem Nutzer Vorteile. Genauso bringen sie aber auch der Firma Vorteile, die am Ende versucht, mit ihrem Dienst Geld zu verdienen. Amazon könnte andernfalls keine Produkt-Vorschläge machen und Youtube nicht Videos empfehlen, die einen interessieren könnten. Auch Facebook sortiert im Freunde-Suchfeld die Ergebnisse danach, wie gut eine Freundschaft ist. Das könnte u.a. dadurch bestimmt werden, wie oft man auf der Seite des Anderen war oder ihm Nachrichten geschickt hat. Es gibt da eine Masse Sachen, die auf solchen Daten aufbauen, ohne dass der Nutzer es realisert. Viele davon wird er vermutlich nicht vermissen wollen. Allgemein würde ich sagen, dass die Datensammlerei viele Vorteile bringt, auf die man nicht verzichten sollte, schließlich ist das Informationszeitalter danach benannt worden.
Der Knackpunkt an allem ist, wem die Daten faktisch gehören. Ich denke, der Nutzer muss der Einzige sein, der über die Daten bestimmen kann, die er generiert hat. Das ist derzeit bei den amerikanischen Firmen oft nicht der Fall. Der Nutzer muss sagen können, dass er will, dass “seine” Daten gelöscht werden sollen. Das ist so oft nicht der Fall. Es ist noch (oder war zumindest längere Zeit) bei Facebook so, dass der Nutzer sein Account nicht löschen konnte. Es wurde nur gesperrt und die Daten blieben einfach bestehen. Bei anderen Firmen wird bestimmt auch oft einfach die direkt personenbezogene Information (Name, EMail, Kto, usw) raus genommen und der Rest bleibt bestehen. Da hätte man dann im Ergebnis wieder theoretisch anonyme Informationen. Und allgemein sollten diese (also auch uneingeloggte Suchanfragen) irgendwann gelöscht werden. Das scheint derzeit bei den unterschiedlichen Suchmaschinen zwischen 3 und 24 Monaten nach der Entstehung zu passieren. Andere weniger im Fokus stehende Seiten machen das aber u.U. nicht. Den gleichen Effekt aus Datenschutz-Sicht wie komplett löschen hätte, sämtliche IDs und Nutzdaten zu löschen. Also bei Facebook beispielsweise die Nutzer-ID, sowie IDs von betrachteten Objekten und deren Besitzern. Dann würde da nur noch stehen, dass irgendjemand etwas betrachtet hat, aber nicht was dieser Unbekannte vorher oder nachher getan hat. Aus Firmensicht, ist es schon wichtig, zu wissen, was wann wie oft ausgeführt wurde. Zu wissen, wer das war und was er sonst so gemacht hat, ist für mich weniger wichtig, als dass der Nutzer diese Daten löschen können soll.
Außerdem sollte bei den Datenschutz-Erklärungen der Seiten viel klarer und deutlicher erklärt werden, was genau gemeint ist. Ganz besonders bei Facebook ist das so schwammig formuliert, dass das alles heißen kann. Und jemand, der keine Erfahrung in dem Bereich hat, wird nicht ansatzweise erraten können, was alles möglich ist und darunter fallen könnte.
Am Ende ist es doch mit fast allen Techniken so, dass Gute und Schlechtes damit angestellt werden kann. Und trotzdem verzichtet man nicht generell darauf, sondern versucht die Nachteile zu minimieren. Und das sollte auch bei den Informationen so gemacht werden. Die für mich wichtigsten Punkte habe ich hier beschrieben. Das wird oft (noch) nicht so gemacht. Es gibt also noch etwas zu tun und ich muss nicht auf meinen Daten-Komfort verzichten.
(Ich hätte ja gerne das eine oder andere nicht-Firmen-Logo-Bild in den Text gesetzt. Aber was zur Hölle symbolisiert bildlich Datenschutz?)
Name: Dietrich N
Ort: Berlin, Deutschland, Erde
Netzlog seit: April 2004
ICQ-Status: 
Zeitzone: dt. Winterzeit (UTC+1), keine Sommerzeit
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